
Sonne, Solarium und Gesundheit - ein Paradigmenwechsel?
Die Flut wissenschaftlicher Belege führt auch bei Dermatologen zum Umdenken
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Über den "Paradigmenwechsel" bei der Nutzung von Sonne und Solarien mit Betonung der gesundheitsfördernden Wirkungen und weniger der kosmetischen Effekte, referierte Prof. Dr. Erhard Hölzle in einem Vortrag bei der SLS-Mitgliederversammlung im Mai 2006.
Die Vortragfolien können hier heruntergeladen werden.
Prof. Hölzle, Direktor der Dermatologie und Allergologie des Klinikums Oldenburg, beschäftigt sich als Kliniker seit vielen Jahren mit den Wirkungen der UV-Strahlung auf den menschlichen Organismus.
In seinem Vortrag zeichnete er die vielfältigen wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahre nach über die biopositiven Wirkungen der UV-Strahlung, die bisher von den Dermatologen - aus Sorge um die negativen Folgen übermäßiger Besonnung für die Haut - nicht ausreichend gewürdigt würden.
Die Dosis bestimmt immer die Wirkung!
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Eine Einsicht, in der sich Dermatologen und Vertreter der Solarienbranche durchaus nahe seien.
Prof. Hölzle entfaltete ein eindrucksvolles Prophylaxespektrum:
- Knochengesundheit,
- blutdrucksenkende Einflüsse,
- die Regulierung überschießender Immunreaktionen und damit die Einschränkungen von Autoimmunerkrankungen und
- die Zellgesundheit zur Vorbeugung verschiedener Krebsarten sowie
eine Reihe psychischer Wirkungen.
Vor allem die Vitamin D3-Synthese stehe seit einiger Zeit im Fokus medizinischer Forschungen. Das UV-Licht bewirkt in der Haut, dass es zu keiner Überdosierung von aktivem 1,25-Dihydroxy-Vitamin D3 kommt. Damit schließt sich eine Übervitaminisierung aus, entsprechend könne es - anders als bei oraler Einnahme oder Nahrungsergänzung - auch keine Nebenwirkungen geben.
Die Vortragsfolien von Prof. Hölzle mit einer Reihe sinnfälliger Graphiken und Schaubilder kann hier heruntergeladen werden:
Vortrag Prof. Dr. Erhard Hölzle (PDF
7,4 MB)
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