Was passiert beim Bräunen in der Haut?
Kurz gesagt: Beim Auftreffen von UV-Strahlen auf die Haut wird in speziellen Hautzellen, den Melanozyten, der Epidermis (Oberhaut) ein ?Farbstoff?, das Pigment Melanin, gebildet, das die Haut braun ?einfärbt?. Die Menge dieser Pigmente in der Haut sowie die Dicke und Durchblutung der Haut bestimmen dann die Intensität der Hautbräunung.
Bräune als Schutz und Vitalitäts-Nachweis
Eigentlich von der Natur als Schutzmaßnahme der Haut gegen Lichtschäden eingesetzt (die dunklen Hautpigmente absorbieren das UV-Licht, bevor es in der Zellstruktur Schäden anrichten kann) wird in unseren Breiten die Hautbräunung als Ausweis für Gesundheit und Lebensfreude gewertet.
Das verführt zum sorglosen Umgang mit den UV-Strahlen, egal ob Sonne oder Solarien. Aber die schnelle Bräune hat einen Preis:
Die Sonnenstrahlen entziehen der Haut Feuchtigkeit, setzen die Sauerstoffradikalen frei (?freie Radikale? sind kleine aggressive Moleküle, die im Körper durch ?Umweltstress? ? und dazu gehören auch die UV-Strahlen - entstehen und Zellwände und Erbgut schädigen können) und zerstören das Kollagen, sozusagen das Unterfutter der Haut.
Solarkosmetik für das Beste aus beiden Welten
Damit ist genau genommen schon das Ziel der Solarkosmetik bestimmt ? und in Jahrzehnte langer Forschung ist es gelungen, diesem Ziel ?auf Sichtweite? nahe zu kommen.
-->Weiter zu Solarkosmetik / 1 / 2 / 3 / 4 / 5 / 6 / 7 / 8 / 9 / Lexikon /