In Dutzenden wissenschaftlicher Studien ist das "Sonnenschein- Vitamin D3" als wirksame Krebsvorbeugung bezeichnet worden. Bisher wurde dennoch von vielen Seiten die Glaubwürdigkeit der Ergebnisse angezweifelt und auf die Einnahme von Vitamin D in nahrung und Medikament als "Sonnenersatz" gepriesen. Beide Behauptungen könnten gegenstandslos sein.
Zwei interessante Schlussfolgerungen können - etwas zugespitzt - aus zwei unterschiedlichen Studien (aus USA und den Arabischen Emiraten) gewonnen werden, die in der Juni-Ausgabe des American Journal of Clinical Nutrition erschienen sind:
- Auch bei Anwendung der strengsten methodischen Regeln (doppelblind, plazebo-kontrolliert, Zufallsauswahl, Interventionsstudie) gibt es einen klaren Zusammenhang zwischen dem Vitamin D-Spiegel im Blut und dem Risiko, an den verschiedensten Krebsarten zu erkranken.
- Vitamin D3-Mangel, der durch zu wenig Sonne auf der Haut entstanden ist, kann nur sehr schwer, mit hohen Dosen und dann nur unvollkommen durch Nahrungsergänzung und Medikamente (Vitamin D2) ausgeglichen werden.
Noch kürzer gesagt: Die Sonne ist der bessere Krebsschutz!
Quelle: MedicineToday
Studie 1: Joan M Lappe, Dianne Travers-Gustafson, K Michael Davies, Robert R Recker and Robert P Heaney, Vitamin D and calcium supplementation reduces cancer risk: results of a randomized trial, American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 85, No. 6, 1586-1591, June 2007
Studie 2: Hussein F Saadi et al., Efficacy of daily and monthly high-dose calciferol in vitamin D?deficient nulliparous and lactating women, American Journal of Clinical Nutrition, Vol. 85, No. 6, 1565-1571, June 2007


























