Photomed-News 12-2006 |
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Hallo ###USER_name###,![]() Während am Weihnachtsbaum die Lichter friedlich brennen, hat die Solarienbranche Brüsseler Feuer unterm Dach. Die Festlegung neuer Richtlinien und Normen vor allem für die Bestrahlungsstärken hat weitreichende Folgen am deutschen Markt. Welche genau? Darüber grübeln alle Beteiligten noch heftig nach. Wir werden sie auf dem Laufenden halten.
Gleichzeitig aber flackern erste Hoffnungslichter auf eine Trendwende am Horizont. Mit der "Sonnenbanker"-Kampagne macht die Branche einen ersten tastenden Schritt in Richtung auf aktive Image- und Markenkommunikation und das "Vitamin D-Jahr" mit seiner Fülle neuer Erkenntnisse zu den positiven Gesundheitswirkungen der Sonne und der künstlichen Besonnung hat erste noch zarte Korrekturen in der öffentlichen und vor allem der veröffentlichten Meinung gezeitigt. Diese kleine Bresche im Negativ-Panzer der Publikums-Medien gilt es 2007 zu verbreitern. Wir arbeiten daran.
Zunächst aber wünschen wir Ihnen ein Frohes Fest und einen schwungvollen Rutsch ins - spannende - Jahr 2007.
Ihre Photomed-Redaktion Solarien NewsNoch keine Klarheit aus BrüsselWir hatten gehofft, die Photomed-Mitglieder mit diesem Newsletter über die jüngsten EU-Ereignisse umfassend informieren zu können (erste Berichte hier).Leider ist das immer noch nicht möglich und wir müssen Sie auf kommende Info-Mails vertrösten. In jedem Fall aber werden wir Sie zeitnah auf dem Laufenden halten. Der derzeitige Stand der Dinge: In der für alle Hersteller in Europa bindenden Niederspannungsrichtlinie (Low Voltage Directive, LVD) fehlte bisher eine spezifische Regelung für Solarien. Zuständig für die Ausformulierung und Durchführung der Richtlinie ist eine Arbeitsgruppe aus nationalen Sicherheitsexperten: LVD AdCo (Administrative Co-operation Working Group), deren Beschlüsse bindend sind. LVD AdCo hat bereits im November offensichtlich beschlossen, die erythemwirksame Bestrahlungsstärke bei Solarien auf 0,3W/m2 zu begrenzen - noch bevor die Euronorm in der CENELEC (Informationen dazu hier) verabschiedet worden ist. Auf diese "Euronom" aber bezieht sich die Richtlinie. Ausgangspunkt sind die Empfehlungen der wissenschaftlichen Kommission (SCCP) vom Juni dieses Jahres (wir haben darüber brichtet). Die Intervention der europäischen Branchenvertretung ESA konnte die Arbeitsgruppe (LVD AdCo) nicht bremsen. Ausser der Nachricht über diesen Beschluss allerdings ist nichts bekannt und alles offen: Weder liegen die Texte des Beschlusses vor, noch hat die CENELEC die Euronorm bisher beschlossen, noch gibt es auch nur Hinweise auf eine mögliche Übergangsregelung für Altgeräte, die ohnehin von den nationalen Instanzen zu beschliessen wäre, noch... Dieser Zustand ist unerträglich und Photomed drängt auf allen institutionellen und politischen Ebenen auf eine rasche Klärung mit Konditionen, die für alle Studios tragbar sind. Wir melden uns bei Ihnen, sobald zusammenhängende, verläßliche Informationen vorliegen. Erst auf dieser verlässlichen Informationsbasis ist eine Diskussion um die Konsequenzen, negative wie positive, und Strategien für Sonnenstudios sinnvoll. Gerüchte und Panikmache sind dabei sicher nicht hilfreich. Sonnenbanker - Lob und KritikDie "Sonnenbanker"-Kampagne - bereits im vorweihnachtlichen Echt-Lauf - wird in der Branche nach wie vor heftig diskutiert. Während die einen sich eine deutlicher Qualitätsorientierung und ein (noch) weitergehendes finanzielles Engagement der Verbände gewünscht hätten, berichten andere bereits von ersten Erfolgen im Wettbewerb und bei der Überzeugung zögernder Noch-Nicht-Kunden. Neben zahlreichen Mails an Photomed und an die Sonnenbanker Hotline (sonnenbanker@photomed.de) wird vor allem auch im SolariumForum heftig diskutiert. Inzwischen werden die Vorbereitungen für die zweite Stufe der Kampagne getroffen. Teilnehmer und Photomed-Mitglieder erhalten Anfang 2007 eine Möglichkeit, sich per Fragebogen und mit Vorschlägen an der Auswahl der kommenden Werbemittelangebote zu beteiligen. Photomed bittet alle Mitglieder, sich daran aktiv zu beteiligen. Nachbestellung einzelner Werbemittel aus dem ersten Werbepaket können hier ausgewählt und bestellt werden. Arnold-Rikli-Preis an Prof. Jörg ReichrathIm ?Jahr des Sonnenschein-Vitamins? 2006 geht der renommierte Arnold Rikli Preis, mit dem herausragende photobiologische Forschungsergebnisse ausgezeichnet werden, an Professor Dr. Jörg Reichrath, Leitender Oberarzt der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Universitätsklinikums des Saarlands ... (weiter) Kurios aber nicht witzigAcht Solarienbesuche pro Jahr sei maximal erlaubt, gibt die Vertreterin des Dermatologenverbands zum Besten. Ein Dermatologe an der Berliner Charité behauptet, seine Ssprechstunde werde sozusagen überrannt von Leuten, die im Sonnenstudio verbrannt wurden (am gleichen Tag berichten in der Fachzeitschrift "Der Deutsche Dermatologe" 30 niedergelassene Dermatologen im Einzugsbereich der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein keinen einzigen Sonnenbrand durch Solariennutzung) - mit solchen kuriosen aber leider nicht mehr witzigen Äusserungen macht eine dpa-Story derzeit die Runde durch die Medien. Dr. Norbert Schmid-Keiner, Vorsitzender des Photomed-Verbands, nimmt in Briefen dazu Stellung und fordert eine Rückkehr zur sachlichen Diskussion möglichst dicht an den Tatsachen ....(weiter) 2006 - das Vitamin D-Jahr!2006 könnte als das Jahr in die ?Gesundheitsgeschichte? eingehen, in der das Vitamin D als Sonnenschein-Vitamin ?wiederentdeckt? wurde....(mehr dazu) Interessantes und Kurioses zu Sonne und BesonnungNun wollen auch die Tiroler mehr SonnenlichtNach dem Dorf in Piemont, dessen Bewohner "ausgegangen (sind), den Sonnenschein zu fangen", versuchen das gleiche jetzt auch die lustigen Tiroler...(weiter) UV- Licht und guter Wein für ein gesundes HerzDass das UV-Licht in Sonnenstrahlen oder im Solarium gut für Herz und Blutdruck sein kann, ist seit langem bekannt. Umso erfreulicher, wenn die UV-Strahlen einen kleinen Umweg nehmen - über einen guten, herz-haften Rotwein. Allerdings nur ein Rotwein, der besonders viel UV-Licht abbekommen hat.....(weiter) Wo die Gefahr für die jugendliche Haut wirklich lauertWährend sich - nach einer neuen US-Studie - Jugendliche im Sommer zu über 60% einen Sonnenbrand "leisten" und über 25% gleich mehrere Sonnenbrände, ist die Gefahr auf der Sonnenbank vergleichsweise verschwindend gering. Lediglich 0,5 Prozent der 13-14jährigen benutzen überhaupt nur eine Sonnenbank...(weiter) Lichtdusche mit Kaffee im Sonnenstudio vertreibt den Winter-BluesWinter-Blues, Saisonale Depression - alle Jahre wieder füllt das Thema die Medien. Die Ratschläge: Mehr Licht! In Schweden scheint man das Problem gelöst zu haben - mit sogenannten Licht-Cafés... (weiter) Die Milch allein kann`s nichtAuch regelmäßiger Konsum von Milch mit künstlichem Vitamin D-Zusatz kann die Vitamin D-Lücke in der dunklen Jahreszeit (?Vitamin D-Winter?) nicht schließen....(mehr dazu) Sonne macht klug und fröhlich im AlterForscher fanden einen deutlichen Zusammenhang von Vitamin D-Mangel, gedrückter Stimmung und schlechten intellektuellen und Gedächstnisleistungen zumindest bei älteren Menschen...(weiter) Neues vom Photomed Verband...1. Fachkongress Solarien und BesonnungZum ersten Mal überhaupt wird die Solarienbrache im kommenden Frühjahr (28. April 2007) zu ihrem Jahreskongress zusammenkommen - gleichzeitig das fachliche wie gesellschaftliche Großereignis des Jahres 2007 neben der Solaria. Fach- und Rahmengrogramm, Referenten, Konditionen und Buchungsmöglichkeiten finden Sie in den nächsten Tagen unter AfB-Seminare 2007 jetzt mit Ort und RoutenplanerDie Termine für die verschiedenen AfB-Seminare im Jahr 2007 sind jetzt komplett mit Tagungsort und Routenplaner abrufbar. Auch die Messe- und Kongresstermine für 2007 sind online. Zu finden unter Aktuelle ForschungSonnenschein-Vitamin gegen Multiple SkleroseDas ?Sonnenschein-Vitamin?, Vitamin D, schützt vor der tückischen Nervenkrankheit Multiple Sklerose und mindert das Risiko, an MS zu erkranken um bis zu 62 Prozent......(mehr dazu) Werdende Mütter brauchen Vitamin DDie Babies von Müttern, die während der Schwangerschaft einen ausreichenden Vitamin D- und Kalzium-Spiegel im Blut beibehalten, sind bei der Geburt kräftiger und gesunder als Babies von Frauen mit dauerhaftem Vitamin D-Defizit . ... (weiter) Dunkle Haut - weniger Vitamin - höheres KrebsrisikoDie dunkle Pigmentierung der Haut schützt vor UVB-Strahlen, behindert aber gleichzeitig die Vitamin D-Synthese ...(weiter). Vorsorge gegen Knochenbrüche im Vitamin D-WinterIn Mitteleuropa wird in den Herbst- und Wintermonaten praktisch nie eine ausreichende Vitamin D-Versorgung durch Aufenthalt im Freien erreicht ...(mehr dazu) Frauen in der Sonne mit geringerem KrebsrisikoFrauen in sonnigen Weltgegenden haben ein geringeres Risiko an Eierstock-Krebs zu erkranken, als Frauen in nördlicheren Zonen. Der Grund: Ein höherer Vitamin D-Spiegel im Blut aufgrund stärkerer Sonnen-Einstrahlung......(weiter) Events: Termine 1. Quartal 2007AfB-SeminareQualitätssemniare mit AfB-Zertifizierung 30.März 2007 - München 31. März 2007 - Hamburg
20. April 2007 - Dortmund Details zum jeweiligen Veranstaltungsort mit Routenplaner anklickbar (werden in eineigen Tagen nachgetragen) Messen und Kongresse12.?14.01.2007 Cottbus 17.?18.01.2007 Kalkar 24. - 28.01.2007 Frankfurt/Main 24.?28.01.2007 Berlin 15.?18.02.2007 Nürnberg 23.?25.02.2007 Wiesbaden 3.?5.03.2006 Osnabrück 16.?18.03.2007 Chemnitz 16.?18.3.2007 Freiburg 23. - 25.03.2007 Düsseldorf |
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