Kein Altweibersommer für die Solarienbranche

Hallo ###USER_name###,

der un-sommerliche August hat die Sommer-Delle in den Umsätzen geringer ausfallen lassen als befürchtet und die Stimmung in der Branche ein wenig aufgehellt. Auch die Beschlüsse des "Runden Tisch Branchenkampagne" und die ersten Schritte zu einer übergreifenden, koordinierten Anstrengung in der Öffentlichkeitsarbeit haben die Hoffnung auf eine Verbesserung des Branchenklimas wachsen lassen (wir haben berichtet).

 

Die Turbulenzen und die Unsicherheiten über die Zukunft der Branche aber sind geblieben:

Neuer Referentenentwurf der Solarienverordnung

Ende August veröffentlichte das Bundesumweltministerium (BMU) einen neuen Entwurf für die Solarienverordnung (UVSV) nach der Abstimmung zwischen den beteiligten Bundesministerien (vor allem für Gesundheit und für Wirtschaft).

 

Das Ergebnis ist, nach erster Sichtung, enttäuschend. Die Änderungen gegenüber dem Entwurf vom 18.03.2010 sind sehr viel geringer ausgefallen, als nach den sachlich begründeten Eingaben, Einsprüchen und Aktionen erwartet worden war:

Einem minimalen Entgegenkommen für Betreiber von ein oder zwei Geräten (§4,2) und bei den Übergangsfristen, stehen sowohl positive Korrekturen wie auch Verschärfungen in kleinen Details gegenüber. Vor allem aber ist es bei der Präsenzpflicht für Fachpersonal geblieben!

 

Eine Übersicht über die Änderungen in den wichtigsten Punkten können sie hier als PDF herunterladen.

 

Wer die beiden Versionen im Detail vergleichen will, findet hier

die Version der UVSV vom März 2010

und hier - neu -

die Version der UVSV vom August 2010

Eine gründliche fachjuristische Prüfung erfolgt derzeit.

 

Nach Dutzenden von Gesprächen und Briefwechseln mit Landtags- und Bundestagsabgeordneten und führenden Parteipolitikern war der Eindruck entstanden, dass sich hier zunehmend Widerstand gegen die bürokratische Überregúlierung der Besonnungsbranche entwickelt hatte. Wie es ein führender CDU-Landespolitiker in einem Brief formulierte:

"Es ist ... nicht nachzuvollziehen, dass die Überwachungspflichten bei Solarien umfangreicher als bei Röntgengeräten ausgestaltet werden."

 

Der Abgleich mit den europäischen Normen und Bestimmungen in Brüssel und schließlich die Entscheidung im Bundesrat könnten allerdings noch zu erheblichen Änderungen führen. Aktionen der Branche von der öffentlichkeitswirksamen Übergabe der bisher schon fast 100.000 Unterschriften bis hin zur Klage auf europäischer Ebene und/oder zur Verfassungsklage wären denkbar.

 

Die Kehrseite der Medaille: Je länger sich dieser Prozess hinzieht und damit die allgemeine Verunsicherung, desto stärker leidet die Branche, insbesondere natürlich die Geräte-Hersteller, und ihr Ansehen in der Öffentlichkeit.

Solarien als Retter der Gemeindekassen?

US-Präsident Obama war als erster auf die Idee gekommen und hatte sie durchgesetzt und hat damit jetzt auch Begehrlichkeiten in deutschen Kommunen geweckt:

Eine Solariensteuer!

Die erste Initiative dieser Art kommt aus Essen. Die Stadt will ihre klammen Kassen mit einer wie auch immer ausgestalteten Abgabe der Solarienbetreiber füllen.

 

"Wehret den Anfängen!" meint Photomed und beauftragte ein Anwaltsbüro mit mit der Aufgabe, den Kontakt zu den zuständigen Stellen und Politikern zu halten, die Position der Betreiber gegenüber der Stadt zu vertreten und, wenn nötig, einen Musterprozess zu führen.

Auszüge aus einer ersten Einschätzung des Anwalts hier.

 

Dass der amerikanische Präsident und die Stadtpolitiker in Essen überhaupt auf die Idee einer Sondersteuer oder Sonderabgabe für Solarien kommen konnten, hat sicher ganz wesentlich auch mit dem angeschlagenen Image der Branche zu tun. Anders nämlich wäre die politische Durchsetzbarkeit einer solchen Strafsteuer nicht denkbar.

Noch ein Griff in die Studie-Kassen

Die neuen Forderungen der GEMA-VG Media bezüglich der Sendungen privater Radiosender wird derzeit vom Photomed-Anwalt geprüft.  Ergebnis in der nächsten InfoMail!

Den Spaß an der ("neuen") Sonne zurückbringen!

Um dieses Ansehen in der Öffentlichkeit geht es bei der Initiative für eine umfassende Kampagne, die von allen Akteuren in der Besonnungsbranche getragen wird. Wir haben darüber hier und hier berichtet und werden Sie auch nach dem kommenden Treffen der "Arbeitsgruppe Branchenkampagne" am 15. September 2010 informieren.

 

Dabei soll neben der "Lust auf Sonne" vor allem das Vertrauen in die Sorgfalt und Sicherheit der Besonnung in Solarien gefördert werden - und dafür auch die verbindlichen Bestimmungen aus dem Solariegesetz und der Solarienverordnung positiv gewendet und genutzt werden. Die Fülle der überzeugenden Argumente und ständig neuen Meldungen über die "gute" Sonne und die sich abzeichnende Trendwende von der "bösen" zur "guten Sonne in der veröffentlichten Meinung können dafür endlich genutzt und weiter verbreitet werden.

Gute Nachrichten verbreiten von Maus zu Maus - da kann jeder etwas beitragen!

Eine "Branchenkampagne" ist gut und notwendig, aber sie reicht - zumal bei begrenztem Budget - nicht aus! Muss sie auch nicht! Mit ein paar Handgriffen und etwas Investition in Zeit und Geduld kann jeder Studio-Betreiber seinen Beitrag zu einer umfassenden Image-Korrektur leisten.

 

Beginnend in dieser InfoMail werden wir in allen künftigen InfoMails jeweils einen solchen "Handgriff" vorstellen in der Hoffnung, dass Sie ihn dann auch "massenhaft" tun. Hier die Nr. 1:

Abonnieren, verlinken, bewerten, weitersagen, empfehlen: Videos zu Sonne, Solarium und Vitamin D

Auf der Website des Photomed-Verbands finden Sie eine "Mediathek" mit einer Sammlung von Photomed-eigenen und fremden Videos, die eines gemeinsam haben: sie verbreiten die "Sonne-ist-gut-und-gesund-Botschaft".

http://www.photomed.de/Mediathek.sonnen-solarium-videos.0.html

Noch etwas umfangreicher und vor allem einfacher im Netz zu verbreiten ist der Photomed-Kanal "Sonne ist Leben" auf dem Video-Portal YouTube.com

http://www.youtube.com/lbmedien

 

Sie können/sollten

  1. einen Link in ihrer Studio- oder privaten Website auf diese beiden Adressen platzieren,
  2. den ein oder anderen Video-Clip auf Ihre Website übernehmen,
  3. bei YouTube anmelden/ein eigenes Konto einrichten und dann
  4. den Photomed-Kanal http://www.youtube.com/lbmedien abonnieren,
  5. mit dem Button "Das mag ich" das Video bewerten,
  6. das Video als ihren "Favoriten" speichern in ihrem YouTube-Konto,
  7. die Empfehlung auch Ihre Facebook, Twitter etc. Seiten weiterleiten, und so Ihren "Freunden" oder "Fans" die Möglichkeit zu geben, dieses Video ihrerseits zu bewerten und an ihre Freunde weiterzuleiten etc. etc.
  8. das Video in eine Seite auf Ihrer Website einzubetten (dafür stellt Ihnen YouTube einen kleinen Code-Schnipsel zur Verfügung, den Sie kopieren und im HTML-Code einer Ihrer Seiten an der gewünschten Stelle einfügen),
  9. das Video kommentieren und
  10. die Kommentare anderer zu diesem Video wiederum bewerten.

Fertig! Jetzt haben Sie die Botschaft ins Netz "geniesst", jetzt kann sich der "Sonne-ist-Leben"-Virus ungehindert verbreiten. Mit ein paar hundert solcher "Niesser" erzielen die Botschaften im Bewegtbild ungeahnte Reichweiten.

 

Machen Sie mit! lassen Sie die Branche nicht im Regen stehen, auch wenn das Wetter draussen das nahelegt.

"Fliegende Blätter" zweitverwerten!?

 Dass bisher viel zu wenig für die Verbreitung der guten Nachrichten über die "gute Sonne" getan wurde, ist häufig genug beklagt worden. Abonnenten der "Fliegenden Blätter" (jeden Donnerstag eine gute Nachricht Smiley) haben angeregt, die Texte und Fotos auch in veränderter Form für Kundeninfos, Werbung und lokale PR nutzen zu können.

Dafür müssten die "Blätter" in einem Format zur Verfügung gestellt werden, das Eingriffe in das Layout erlaubt. Allerdings dürften die Texte selbst nicht verändert werden.

 

Trotz einiger Redaktions-Bauchschmerzen, ob da nicht dem Missbrauch Vorschub geleistet wird, haben wir 90 Prozent der "Fliegenden Blätter", diesmal nach Themen geordnet, als Word-Dateien zum Download zur Verfügung gestellt. Mit den gängigen Browsern müsste das Herunterladen möglich sein. Bei Problemen bitte Email an die Redaktion:

redaktion@photomed.de

 

Hier die Links zu den "Blättern" in den "Themen-Boxen":

http://www.photomed.de/News_Sonne_und_Gesundh.news-sonne-gesundheit0.0.html

Auf die PDFs können Sie hier

http://www.photomed.de/News-Fliegende_Blaette.fliegende-blaetter.0.html

in einer Auswahl und chronologisch geordnet zugreifen.

 

Gute altweiber-sommerliche Geschäfte wünscht Ihnen

 

Ihre Photomed-Redaktion

 

 


BfB im Internet:

Sonnen-News: http://sonnennews.de
Facebook: http://facebook.com/LichtistLeben
Twitter: http://twitter.com/LichtistLeben
Youtube: http://youtube.com/lbmedien

Info-Mail Archiv:

Unsere bisherigen Info-Mails können Sie in unserem Archiv jederzeit nachlesen: Zum Infomail-Archiv.

Ihre Einstellungen:

Zum Abbestellen unseres Newsletters oder um Ihre Einstellungen zu ändern bitte hier klicken.

Achtung Filter:

Damit Sie auch alle an Sie gerichteten Emails von BfB erhalten, bitten wir Sie, unsere Absender-Adressen admin@licht-ist-leben.org und redaktion@plicht-ist-leben.org in Ihr persönliches Adressbuch aufzunehmen bzw. Ihren Spam-Filter entsprechend einzustellen.

Kein Spam:

Wir möchten vermeiden, dass Ihnen dieser Newsletter ohne Ihre Erlaubnis zugeschickt wird. Sollte das dennoch der Fall sein, kann dafür ein Fehler auf unserer Seite oder eine falsche Anmeldung verantwortlich sein. Bitte benachrichtigen Sie uns in diesem Fall mit unserer Spam-Alert-Mail
spam-alert@licht-ist-leben.org

An die Redaktion:

Über Ihre Kritik, Kommentare und Verbesserungsvorschläge freut sich die Redaktion ebenso wie über Informationen und Hinweise, die in diesen Newsletter aufgenommen werden sollten. Schicken Sie einfach eine eMail an
redaktion@licht-ist-leben.org

Verantwortlich für den Inhalt:

BfB

V.i.S.d.P. Leopold Bergmann / lb medien

Bundesfachverband für Besonnung e.V.
Talblick 24
77960 Seelbach

Telefon: 07823 - 96 29 14
Telefax: 07823 - 96 29 15

E-Mail: redaktion@licht-ist-leben.org

Eingetragen beim Amtsgericht Freiburg - VR1692