Studios beteiligen sich an der öffentlichen Diskussion um das Solariengesetz

Hallo ###USER_name###,

Interview mit Sonnenstudio-Betreibern
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Wie erwartet hat die Verabschiedung des "Solariengesetztes" im Bundeskabinett und der Beginn der Diskussion im Parlament schon jetzt gewaltige Wellen in den Medien geschlagen. Mehr als 600 Veröffentlichung in allen Medien haben wir hier allein in unserem "Online-Monitor" registriert.

 

Da im Gesetz selbst nur das Solarienverbot für Minderjährige geregelt wird und alle anderen Vorschriften erst in den Ausführungsverordnungen stehen werden, hat sich die Diskussion auf die "Gefährlichkeit" von UV-Strahlen und den behaupteten "Beitrag" der Sonnenstudios zur wachsenden Zahl der Hautkrebsfälle konzentriert -  in der Tat also auf die "böse" Sonne und die "bösen" Solarien.

 

Seit einige Tagen nun tauchen immer häufiger Artikel in der Lokalpresse auf, die auch Stimmen aus Interviews mit Sonnenstudio-Betreibern zitieren.

Hier nur zwei Beispiele:

ruhrnachrichten.de
mittelbayerische.de

 

Dieser Trend wird sich noch verstärken, je weiter der Gesetzgebungsprozess fortschreitet.

 

Und das ist gut so!

 

Auf Presseanfragen vorbereiten!

Alle Studio-Betreiber - und vor allem natürlich die Photomed-Mitglieder - sollten also auf eine Anfrage durch Redakteure oder Freie Mitarbeiter ihrer Lokalmedien vorbereitet sein.

Sinnvoll wäre natürlich auch der aktive Kontakt zu den Redaktionen mit der Einladung zum Gepräch und zum Besuch des Studios.

 

Dabei könnte die Positionsbestimmung des Photomed-Verbands für alle derzeit diskutierten Themen eine Hilfe sein. Das PDF mit den Zusammenfassungen in Thesenform

können sie hier herunterladen.

Wer darüber hinaus auch die wissenschaftlichen Hintergrund-Erläuterungen und Quellenbelege einsehen möchte,

kann das hier tun (PDF, umfangreich daher etwas Geduld!)

Eine Zusammenfassung der Berichte über die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse zu den Wirkungen von sonne, UV-Strahlen und Vitamin D aus einem einzigen Jahr

können sie hier nachlesen.

 

Diese dokumente können sie natürlich auch an die Redakteure und Freien Mitarbeiter als Hintergrunds-Infos weiterreichen.

 

Beratungen um das Solariengesetz im WebTV

Als Nachtrag zur vorigen InfoMail ein Hinweis auf die Möglichkeit, alle Diskussionen um das Solariengesetz live zu verfolgen oder nachträglich als "Video-on-Demand" abzurufen. Bei der ersten Lesung ist da nur die kurze Rede des CDU-Abgeordneten Jens Koeppen erwähnenswert. Alle übrigen Redebeiträge beschäften sich entweder überhaupt nicht oder nur in Kurzbemerkungen mit dem "Solariengesetz".

 

Hier die Rede von Jens Koeppen im Bundestag WebTV (in der Liste “Jens Koeppen” und die Übertragunsraten - Modem, ISDN, DSL wählen und anklicken)

 

Der Bundesumweltminister, Sigmar Gabriel, beschränkte sich in seinen Ausführungen auf zwei knappe Absätze, in denen er aber immerhin vier sachlich irreführende Bemerkungen unterbrachte:

"Gestatten Sie mir eine letzte Bemerkung zu nichtionisierender Strahlung. In diesem Zusammenhang wurde über die Frage diskutiert, ob man auch an dieser Stelle eingreifen muss, indem wir den Solarienbesuch der unter 18-Jährigen verbieten. Man muss wissen: Es gibt Selbstverpflichtungserklärungen der entsprechenden Wirtschaft, die nicht eingehalten werden. Gleichzeitig steigt die Zahl der Hautkrebserkrankungen massiv. Ich glaube, dass wir dem Schutz der Gesundheit der Kinder und Jugendlichen verpflichtet sind, auch wenn hier gesagt wird: Jetzt greift ihr wieder bürokratisch-regulierend ein. Ich kann mich nicht auf der einen Seite über steigende Kosten im Gesundheitswesen beschweren und auf der anderen Seite jede Dummheit in Deutschland dulden.
 
Wer Zweifel hat, dem empfehle ich, nachzulesen, was die Strahlenschutzkommission, die Deutsche Krebshilfe oder der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte dazu sagen. Sie fordern nachdrücklich ein Verbot des Besuchs von Solarien von unter 18-Jährigen. Wir haben natürlich darüber diskutiert, ob man die Altersgrenze auf 16 herabsetzen sollte. Aber leider nutzen diejenigen im Alter zwischen 15 und 18 die Solarien überproportional. In dieser Gruppe steigt das Hautkrebsrisiko extrem an. Deswegen haben wir uns dafür entschieden, den vorgeschlagenen Weg zu gehen. Ich hoffe, dass der Gesetzentwurf eine Mehrheit im Parlament findet
."

(Die Redeprotokkolle sind online mit geringer Zeitverzögerung einsehbar unter:

http://www.bundestag.de/bic/index.html )

 


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