Das einzige Vitamin, das der Körper mithilfe von Sonnenlicht selbst herstellen kann, Vitamin D3, schützt verletzte Haut vor Infektionen.
Vor enigen Tagen erst hatten wir von der Entdeckung ungeahnter Selbstheilungskräfte der Haut durch Sonnenstrahlen berichtet. Jetzt eine weiterere aufsehenerregende Entdeckung über das Zusammenspiel des Sonnenschein-Vitamins D3 mit dem Immunsystem der Haut.
Die Haut, besiedelt von unzähligen Bakterien und Kleinstlebewesen, ist unsere Barriere gegen die Umwelt. Wenn die Haut verletzt wird, wird ein komplexer Immunvorgang gestartet, der eindringende Keime abfängt und unschädlich macht. Zu diesen Abwehrwaffen gehören antimikrobielle Peptide.
Ein Forschergruppe an der Universität von Kalifornien in San Diego, der Universität von Michigan und der Schering Labors haben nun entdeckt, dass dieser Prozess nur mit Hilfe von Vitamin D3 funktioniert.
?Wir konnten nachweisen, dass Vitamin D3 eine zentrale Rolle spielt in der Immunantwort der Haut auf Verletzungen? , erläutern die Forscher. ?Es setzt die Keratinocyten in die Lage, Mikroben zu erkennen und zu attackieren und so die Wunden vor Infektionen zu schützen.?
Quelle: PubMed
Foto: Bayer
Studie: J. Schauber et al., Injury enhances TLR2 function and antimicrobial peptide expression through a vitamin D-dependent mechanism. Journal of Clinical Investigation, online vorab 8. Februar 2007
Hersteller zur Brüsseler Direktive Februar 9, 2007
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sls2.jpgNach dem Photomed-Verband nimmt jetzt auch der Verband der Solarien-Hersteller, SLS, Stellung zu den EU-Regelungen in Bezug auf die Obergrenze für Bestrahlungsstärken - zur Einführung, zu den Übergangslösungen und den Chancen, die sich in dieser neuen Situation auftun.
Hier die Pressemeldung des Verbands
Die Haut ist ein Zoo
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HautbakterienWussten Sie, dass Ihre Haut von nicht weniger als 182 verschiedenartigen Lebewesen bevölkert wird?
Zum ersten Mal wurde jetz am Medizinischen Zentrum der New York Universität eine systematische Bestandsaufnahme der Bakterienarten, die sich auf und in der menschlichen Haut ansiedeln. Dabei machten die Forscher gleich zwei erstaunliche Endeckungen:
1. Waren ein nicht unbeträchlicher Teil (8%) der gefundenen Bakterien bisher überhaupt noch nicht bekannt, und
2. es stellte sich heraus, dass verschiedene Menschen unter verschiedenen Umständen (z.B. unterschiedliche Sonnen-Einstrahlung) eine völlig verschiedene ?Hautbevölkerung? aufwiesen. Danach gibt es eine Reihe von Mikroorgnaismen, die sich immer oder zumindest regelmäßig in oder auf der Haut finden. Ihre Zahl aber scheint wesentlich kleiner zu sein als bisher vermutet verglichen mit den ?Nomaden?, fast drei Viertel der Bakterienstämme, die kommen und gehen, je nach den Umständen.
Untersucht wurden die Unterarme von drei Männern und drei Frauen in verschiedenen Situationen über eine längere Zeit.
Was diese Entdeckungen für den Umgang mit, und die Pflege der eigenen Haut oder für Diagnose und Therapie von Hauterkrankungen bedeutet, ist noch garnicht abzuschätzen.
Quelle: MedicalNews
Foto: Science Daily (Zhan Gao, M.D., Martin J. Blaser, M.D)


























