Artikel aus der Sonnen-News 9/2000
Schlafmediziner bekunden einen interessanten Zusammenhang zwischen Licht und Stimmung. Neue Untersuchungen beweisen, daß auch über die Haut Helligkeit wahrgenommen werden kann.
Deshalb sei es möglich, sein Gemüt auf der Sonnenbank aufzuhellen, meint der Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums an der Bezirksklinik Regensburg, Privatdozent Dr. Jürgen Zulley. Sein Forschungsteam hat herausgefunden: Während in dunklen Räumen der Körper verstärkt das Hormon Melatonin bildet, sinkt die Produktion dieser Substanz bei hoher Lichtintensität. Das ist erfreulich: Melanin gilt als schlafanstoßend und stimmungsdrückend - und bewirkt zum Beispiel genau das, was wir bei ewigem Regen empfinden.
An jedem Tag sollte sich jeder von uns spätestens mittags die Frage stellen: Habe ich heute schon was für meine Gesundheit getan? Das rät der Medizin-Kommunikator Prof. Hademar Bankhofer und liefert gleich ´365 beste Gesundheitstipps´ in einem Buch.
(Orac/Bertelsmann Verlag, ISBN 3-7015-0431-8)
Eines seiner Kapitel heißt "Bräunen auf der Sonnenbank bringt gesundheitliche Vorteile". Seine Begründung: Regelmäßige Besuche im Solarium sind ein viel besserer Schutz als manche Sonnenkosmetik. In der Haut kann das Vitamin D gebildet werden. Die Immunkraft wird gestärkt. Es gibt eine verbesserte Überlebenschance nach Herzinfarkt und Bypass.
Es ist vielleicht das größte Wunder, das UV-Licht im Körper bewirkt: Die Aktivierung der sogenannten Freßzellen im Blut.
Diese Phagozyten aus der Gruppe der weißen Blutkörperchen wernichten krankmachende Erreger wie Viren, Bakterien und andere Fremdkörper. Schon ein bis zwei Sonnenbäder pro Woche entlasten spürbar das Immunsystem. Gleichzeitig bilden sich in der Haut sogenannte Mediator-Substanzen, die bei der Abwehr von Infekten eine Rolle spielen.
So bleiben normalerweise genügend körpereigene Abwehrkräfte für die Abwehr anderer Risiken. Eine Gruppe deutscher Olympiasportler hat während der Vorbereitungen für die Sommerspiele von Sydney durch regelmäßig Bestrahlungen auf der Sonnenbank die Infektanfälligkeit deutlich gesenkt. In anderen Testreihen wurden durch künstliches UV-Licht sogar chronische Immunschwächeerkrankungen günstig beeinflußt.
Dabei zeigte sich: Je eher wir in der lichtarmen Zeit die Natursonne ersetzen, umso besser!
Zwei Drittel des Jahres schützen Sonnenstrahlen vor Krankheiten. Denn UV-Licht stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte. Und wenn die Sonne nicht scheint?
Das kann das Immunsytem schwächen und die Infektanfälligkeit erhöhen. Während der Herbst- und Wintermonate trifft in unseren Breiten nur eine reduzierte Gescmtstrahlung der Sonnen auf. In den UV-armen Monaten von Oktober bis Februar stellen moderne Solarien die ideale Ergänzung zur Gesundheitsvorsorge dar. 90 Prozent der professionellen Sonnenstudios arbeiten mit den nahezu gleichen Strahlenbereichen wie die Natursonne.
Dabei wird zwar gerade das besonders gesundheitsfördernde UVB-Licht gedrosselt, um Sonnenbrand zu vermeiden. Doch die Gesamtdosis pro Sonnenbad reicht für die gewünschten biochemischen Reize.
Artikel aus der Sonnen News 7/2001
Respekt und Interesse jedes Hautarztes, den Sie wegen Beratung, Beobachtung oder Behandlung aufsuchen, sind Ihnen sicher - natürlich auch mit Sonnenbrand. Warum aber zeigt das offizielle Magazin "Der Deutsche Dermatologe" auf dem Titel seiner Juni-Ausgabe dieses verächtliche, entwürdigende Bild einer junden Frau auf einem Grollrost? Vielleicht stecken die wenigen Dermatologie-Professoren dahinter, die hartnäckig betreiben, was die Kosmetikindustrie sich wünscht: Sonnenpanik!
Denn jedes Horror-Szenario über die Gefahren der Sonne kurbelt das Geschäft mit den chemischen Sonnenschutzmitteln an. Möglicherweise denken diese Professoren ihren Einsatz im Namen der Haut nicht zu Ende: Sonnenschutzmittel enthalten chemisch aktive Wirkstoffe, die tief in den Körper eindringen. Sie werden in der Muttermilch nachgewiesen, im Urin ausgeschieden. Fische in Badeseen sind verseucht davon!
Was diese Substanzen im menschlichen Körper alles bewirken, ist bei weitem nicht zur Gänze erforscht. Einge wirken wir Hormone, anere attackieren sogar Zellkerne. Bestimmte Inhaltsstoffe werden mit Krebserkrankungen in Zusammenhang gebracht. Das alles hält Dermatologie_professoren nicht davon ab, diese junge Frau rot ung schwarz anzumalen - damit in diesem Sommer noch mehr Wirkstoffe unter die Haut gehen.
Artikel aus der Sonnen-News 8/2001
Gegen das Risiko des Knochenschwundes (Osteoporose) wird einhellig körperliche Betätigung empfohlen. Davon profitieren die Gelenke, die Muskeln und die Nerven. Nun schreckt eine Studie in der sport-medizinischen Fachzeitschrift "Science in Sports and Exercise" Frauen auf, die zur Anti-Baby-Pille greifen. Sie haben durch fehlende Sexualhormone ein besonders erhöhtes Risiko von Knochenabbau. Davor sollte eigentlich der regelmäßige Besuch eines Fitneß-Studios schützen. Doch ein Medizinerteam an der Purdue University in West Lafayette (USA) hat diese Hoffnungen jetzt widerlegt: Sport stoppt keinesfalls den Substanzverlust an Knochenmasse - im Gegenteil! Daraus ergibt sich der dringende Rat, reichlich Sonne zu tanken. Denn eine sinnvoll gewählte Sonnenexposition gilt als sichere Voraussetzung für den Erhalt einer angemessenen Knochen- und Muskelmasse
Artikel aus der Sonnen-News 8/2001
Je älter Männer werden, desto stärkeren Wert legen sie auf gesunde Bräune.
Jeder dritte Mann über 60 Jahre ist davon überzeugt, dass Ansehen und Erfolg beim anderen Geschlecht steigen, wenn die Haut gebräunt ist. Gutes Aussehen wird in dieser Altersgruppe außerdem gleichgesetzt mit Sportlichkeit. Frauen dagegen glauben mehrheitlich im Alter zwischen 25 und 35 Jahren, ihre Attraktivität und sexuelle Anziehungskraft durch zusätzliche Bräune steigern zu können. In der Altersklasse bis 35 Jahre glauben Angehörige beiderlei Geschlechts nicht, dass ein brauner Teint wesentlich zur Erhöhung des Sex-Appeals beitragen könnte.
Insgesamt gibt es in allen Altersgruppen eine starke Affinität zwischen dem Selbstbewußtsein, das durch eine wohlgetönte Haut noch verstärkt wird, und der Erfolgsorientierung. Jeder Zweite von uns ist mehr oder weniger abhänging von der Einschätzung seiner äußeren Wirkung auf andere. Diese interessanten Erkenntnisse sind das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die von Marktpsychologen der Stuttgarter Hochschule für Druck und Medien durchgeführt wurde.
<typohead type="4">JA - ich will!</typohead>
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