
Die negativen Meldungen über und Warnungen vor der Sonne prägen das "Image" von Sonne und Besonnung, auch und vor allem der künstlichen Besonnung.
Das Erstaunliche an diesem Phänomen ist die Tatsache, dass diese Kampagnen aus der Welt der Massenmedien in der Welt der wissenschaftlichen Publikationen zunehmend als übertrieben und für die Gesundheit breiter Bevölkerungsschichten nachteilig, ja gefährlich beklagt wird.
Seit einigen Jahren erscheinen in den internationalen Wissenschafts-Journalen quasi im Wochentakt Studien und Berichte, die eher auf einen gravierenden Mangel an Sonne und Besonnung hinweisen.
Balance und Konsens statt Polemik und Panikmache
Nun wäre es sicher falsch, der einseitigen und damit verfälschenden Argumentation der Anti-Solarien-Eiferer und der ihnen willig folgenden Medien eine ähnlich einseitige Darstellung entgegenzuhalten.
Keine Frage: Zu viel Sonne schadet der Haut ? bis hin zum Hautkrebs. Zu wenig Sonne aber schadet der Gesundheit des ganzen Menschen, ganz zu schweigen von seinem physischen und psychischen Wohlbefinden.
Sonne ist das billigste Gesundheitsmittel
Tatsächlich, so haben Gesundheitsökonomen an der Harvard Universität in USA errechnet, sind die Gesundheitskosten des Sonnenmangels für die Gesellschaft - vor allem bedingt durch Vitamin D-Defizite ? um etwa das 10fache höher als die Kosten der Behandlungen von Sonnenschäden, etwa Hautkrebs.