Photomed Bundesfachverband Solarien und Besonnung e.V.
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Wiederentdeckung des Vitamin D

2006 - das Jahr der Vitamin D-Forschung

Vernünftiges Sonnen - im Solarium ist es kontrolliert und risikolos möglich. So die Botschaft der Kampagne für "vernünftiges Sonnen" mit dem Slogan: "Ich bin Sonnenbanker - und fühl mich wohl in meiner Haut!"

Vernünftiges Sonnen - im Solarium ist es kontrolliert und risikolos möglich. So die Botschaft der Kampagne für "vernünftiges Sonnen" mit dem Slogan: "Ich bin Sonnenbanker - und fühl mich wohl in meiner Haut!"

2006 könnte als das Jahr in die "Gesundheitsgeschichte" eingehen, in der das Vitamin D wiederentdeckt wurde.

Nachdem Vitamin D-Mangel vor mehr als hundert Jahren als Grund für die weit verbreitete Rachitis erkannt und erfolgreich bekämpft worden war, galt das Thema als "abgehakt".

Noch heute verbreiten Gesundheits-Medien und -Organisationen (typisches Beispiel die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention) die inzwischen als definitiv falsch erkannte Mär, dass in unseren wohlhabenden Gesellschaften ein Vitamin D-Mangel die Ausnahme und nur bei Risikogruppen vorhanden sei.

Akuter und weit verbreiteter Vitamin D-Mangel

Tatsächlich aber wurde in den vergangenen Jahren und insbesondere in 2006 in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen, dass

  • die Minimum-Anforderungen an einen "gesunden" Vitamin-D-Spiegel im Blut zu niedrig angesetzt sind,
  • weite Teile der Bevölkerung in unseren Breiten nicht einmal diese zu niedrigen Standards erreichen (Studien gehen von etwa der Hälfte der europäischen Bevölkerung aus), weil sich die Lebensgewohnheiten innerhalb nur einer Generation radikal geändert haben,
  • das Vitamin D für viel mehr Prozesse im Körper lebenswichtig sind, als das bisher bekannt gewesen war - zum Beispiel bei der Krebs-Vorbeugung.

Vitamin D-Synthese im Körper braucht - zu etwa 90 % - die Sonne. Davon bekommen aber die Menschen in modernen Gesellschaften (Büroarbeit, Kleidung, Sonnenschutz) zu wenig und nicht - wie manche Dermatologen gern behaupten - zu viel, und das wenige dann oft in falscher, geballter Form mit Sonnenbränden im Urlaub und am Baggersee.

Fazit der "Vitamin D-Jahres" müsste folglich lauten: "Mehr Sonne mit Vernunft" - im Freien wie im Solarium.

Forschung 2006 zusammengefasst

In einer eindrucksvollen Zusammenfassung der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Sonne, Besonnung, Vitamin D und Krebs allein für das Jahr 2006 kommen die renommierten Epidemiologen und Krebsforscher Profs. Gary G. Schwartz und Halcyon G. Skinner von der Wake Forest University School of Medicine, North Carolina, USA, zu dem Ergebnis:

Sonnen-Exposition und ein hoher Vitamin D-Status konnten positiv mit Vorbeugung und Heilung vieler Krebsarten in Verbindung gebracht werden.
"Die Studien des vergangenen Jahres 2006 belegen die bedeutende Rolle, die Vitamin D bei der Vorbeugung, Behandlung von Krebs und bei den Überlebenschancen für Krebskranke spielt".

Quelle: G.G. Schwartz GG, H.G. Skinner, Vitamin D status and cancer: new insights. Current Opinion on Clinical Nutritional and Metabolic Care. 2007 Jan;10(1):6-11

Alles, was Sie schon immer über Vitamin D, Sonne und Gesundheit wissen wollten, finden Sie kompakt in diesem
Fact-Sheet Vitamin D

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