Der Entwurf einer "Solarienverordnung" mit der einseitigen Begründung (PDF zum Download hier) in der Form vom März 2010 ist nicht die vernünftige Rahmensetzung für den Besonnungsmarkt, den sich alle Beteiligten gewünscht haben, sondern ein bürokratisches Paragraphen-Monster.
Dagegen wehren sich die betroffenen Verbraucher und Betreiber gleichermaßen.
Es muss darum gehen, den bisher nur sehr einseitig informierten Abgeordneten der Landtage und des Bundestags die dramatischen Konsequenzen der Verordnung vor Augen zu führen, so wie sie derzeit als Referentenentwurf auf dem Tisch liegt.
Alle Solarien-Betreiber sollten "Ihre" regionalen politischen Vertreter im Landtag und im Bundestag ansprechen.
Sie kennen die Namen Ihrer Abgeordnenten in Landtag und Bundestag nicht? Sie wissen nicht, welche Ihrer Abgeordneten in den relevanten Ausschüssen (Umwelt, Gesundheit, Verbraucherschutz etc.) sitzen?
Am effektivsten: Das Gespräch - Am einfachsten: abgeordnetenwatch.de
Für alle Parteien und Wahlkreise finden Sie die Namen, Adressen, Mitgliedschaft in Ausschüssen etc.
Formulierungshilfen für ein Anschreiben (Brief, Email oder Frage bei abgeordnetenwatch.de, s.u.) finden Sie hier:
Anregungen/Formulierungen für einen Brieftext
und die Zusammenfassung der Verbände-Stellungnahme zur Verordnung hier:
Stellungnahme der Verbände zum Referenten-Entwurf.
Der Staatsrechtler und ehemalige Bundesminister, Prof. Dr. Rupert Scholz, hatte in einem Sondergutachten den Verordnungsentwurf als nicht verfassungskonform bezeichnet. Der Entwurf verstößt also gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Das Gutachten sollte immer dem Schreiben an die Abgeordneten beigelegt bzw. im Anhang der Email liegen. Hier der
Text des Gutachtens von Prof. Scholz
Ein
stehen ebenfalls zum Download zur Verfügung und können zusmmen mit der Stellungnahme der Verbände übergeben oder dem Brief an die Abgeordneten beigelegt werden.
Drei Wege zur Information Ihrer Abgeordneten
Bitte nehmen Sie auch an dieser Aktion teil! Jeder Kontakt, jede Stimme zählt. Wir brauchen Politiker, die informiert sind und wissen, was sie tun, wenn sie über die "Solarienverordnung" entscheiden.
Hier noch einmal die Stellungnahme der Verbände zum Verordnungsentwurf und zu dessen Begründung. Beide sollten sie in jedem Fall Ihrem Anschreiben an Abgeordnete und andere Entscheidungsträger beilegen.
www.BfB.de/fileadmin/download/Gesetze-Verordnungen/Stellungnahme_UVSV_2010-04-21.pdf
www.BfB.de/fileadmin/download/Gesetze-Verordnungen/Stellungnahme_UVSV-Begruendung_2010-04-20.pdf
Bitte bei der Koordinationsstelle anmelden und Listen schicken!
Wenn Sie sich an dieser Aktion beteiligen und einen Brief an Ihre regionalen Abgeordneten schreiben,
Wir würden gern alle Mitglieder über die Reaktionen aus der Politik auf Ihre Aktivitäten informieren und zumindest ansatzweise so etwas wie eine Erfolgskontrolle durchführen.
Die Briefe an die Ministerpräsidenten und Landesminister
Während sich die Studiobetreiber mit ihrer regionalen Kompetenz und der spezifisch regionalen Ansprache an "Ihre" Abgeordneten wenden, haben die Verbände selbst sich an Die Minister und die Ministerpräsidenten der Länder mit einem Brief gewandt, der in den letzten Tagen rausgegangen ist. Hier die baden-württembergischen Muster:
http://www.BfB.de/fileadmin/download/Gesetze-Verordnungen/Brief_an_Mappus.pdf
Abgeordnete reagieren positiv auf Anschreiben von Studiobetreibern
Inzwischen haben sich bereits etliche Studiobetreiber in Briefen und Emails an ihre regionalen Abgeordneten in den Landesparlamenten und im Bundestag gewendet.
Jetzt treffen in der Koordinationszentrale zunehmend Meldungen über teils sehr postive oder betroffene Reaktionen von Abgeordneten ein. Der Versuch, die "Entscheidungsträger" durch persönliche Ansprache auf die drohenden Konsequenzen der "Solarienverordnung" in der Form vom März dieses Jahres hinzuweisen, zeigt Erfolge.