Photomed Bundesfachverband Solarien und Besonnung e.V.
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Das Branchen-Lexikon zu Sonne. UV-Strahlen, Besonnung und Solarien

Melanin

Braunes Farbpigment der Haut, das von den Melanozyten (Bräunungszellen) unter Sonneneinwirkung in der Haut gebildet wird. Bewirkt die Braunfärbung der Haut.
Melanozyten haben die Form von kleinen Kraken mit langen Armen (Zellausläufer). Sie sitzen in der Basalzellenschicht und sind für den Schutz der Keratinozyten (Zellen der Oberhaut) verantwortlich.
Die eintreffenden UV-Strahlen veranlassen die Melanozyten zur Melaninbildung: Tyrosin, eine Aminosäure, oxydiert, Melanin wird gebildet und in die umliegenden Zellen verteilt. Dort legt es sich wie ein Schirm über den Zellkern, um diesen vor den UV-Strahlen zu schützen. Zusätzlichen Einfluss auf die Melaninbildung hat das MH (Melanin Stimulating Hormon), welches das Gehirn aussendet.
Die mit Melanin versorgten Zellen wandern an die Hautoberfläche (das dauert einige Tage) und geben der Haut ihre Bräune. Das Maximum der Melaninproduktion ist nach etwa drei Wochen erreicht.
Jeder Mensch hat gleichviel Melanozyten, die Melaninproduktion aber kann sehr unterschiedlich sein. Ab etwa 40 Jahren lässt die Aktivität und die Anzahl der Melanozyten nach.
Ist die Produktion blockiert, so fehlen auch die Farbstoffe in Haut und Augen, wodurch sich eine sehr helle weiße Haut und rote Augen ergeben.
Tritt eine Überproduktion auf so treten vermehrt dunkle Flecken auf Haut auf (Leberflecken, Sommersprossen, Muttermale, ...) die auch in Krebs (malignes Melanom) übergehen können.

 

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